Suchbegriff eingeben

Natalie Clauss auf Facebook


lade Daten...lade Daten...

Natalie Clauss auf Instagram


lade Daten...lade Daten...
Blog » Das Bedürfnis nach Nähe - ein Erfahrungsbericht

Das Bedürfnis nach Nähe - ein Erfahrungsbericht (von Anna)

Ich habe Anna vor einiger Zeit zum Tragen beraten dürfen und nun schreibt sie für euch einen Erfahrungsbericht, wie sie zum Babytragen gekommen ist, wo sie Vorteile sieht und vielleicht auch welchen Vorurteilen sie begegnet ist. Der restliche Text ist nun von ihr. (Natalie)

Wie bin ich eigentlich zum Tragen gekommen? Ich habe vor 8 Jahren meine Tochter schon getragen, in einer Chicco Trage vom Flohmarkt. Allerdings nicht sehr oft, weil sie auch sehr gern im Kinderwagen liegen mochte und es war auch nicht sehr bequem.

Werbung

Bei meinem Sohn war es ganz anders. Er hatte von Anfang an ein sehr starkes Bedürfnis nach Nähe und hat sich eigentlich nicht ablegen lassen. Ich habe diese Nähe immer sehr genossen. Lange vor der Geburt habe ich mir einen Kinderwagen ausgesucht, der meinen Vorstellungen entsprach. Doch nach wenigen Ausflügen mit immer wieder Weinen war mir klar, dass es nicht das Richtige für uns war. Bei der Freundin einer Freundin probierte ich die HopTye und mein Sohn schlief sofort selig ein. Also bestellte ich mir diese Trage und fing an mich mehr mit dem Thema zu beschäftigen.

Die HopTye ist komplett zum Binden und die Schultergurte werden über den Schultern aufgefächert, was ich wirklich angenehm fand. Trotzdem hatte ich immer das Problem das die Trage nach kurzer Zeit rutschte und mein Kind sehr locker und tief hing. Also machte ich einen Termin bei Natalie zur Trageberatung. Ich wollte auch so gerne mal ein Tragetuch probieren. Aus der Beratung habe ich viel mitgenommen und würde es immer wieder machen.

Als mein Sohn größer wurde, kaufte ich mir eine Manduca und trage damit immer noch sehr gerne, meistens auf dem Rücken. Mein Sohn ist jetzt fast 2 Jahre alt und der Kinderwagen steht fast neuwertig im Keller. Bei Veranstaltungen mit vielen Menschen war ich immer sehr froh, dass ich nicht mit dem Kinderwagen dadurch musste. Auf Flohmärkten und beim Einkaufen in Geschäften habe ich mein Kind direkt bei mir. In kalten Jahreszeiten muss ich mein Kind auch nicht ständig an- und ausziehen. Es kommt einfach mit unter meine Jacke. Wenn die Tragezeit vorbei ist, werde ich es vermissen.

Ich habe in der ganzen Zeit fast nur positive Reaktionen bekommen. Klar kam mal das Übliche “Du verwöhnst das Kind”, aber jeder der mein zufriedenes Baby gesehen hat, hat es einfach aufgenommen. Überrascht war ich von vielen älteren Menschen, die oft wirklich begeistert waren.


Werbung
Über die Autorin
Ein Foto vom Autoren dieses Blogposts: Anna

Anna wohnt mit ihrer Familie in Oldenburg. Sie hat zwei Kinder. Ihre Tochter wurde damals sehr wenig getragen, sie zeigte weniger das Bedürfnis nach Nähe. Ganz im Gegensatz zu ihrem Sohn, der ihre Nähe sucht und sich als Baby kaum abliegen ließ.


Kommentieren:

*Pflichtfelder

Kommentare zu diesem Post:

Noch keine Kommentare zu diesem Post vorhanden.




Meine neuesten Blogartikel:

15 November 2017

Schublade einer Wickelkomode, die gefüllt ist mit Stoffwindeln.

Weniger Müll dank Stoffwindeln - ein Erfahrungsbericht

[…] Als der Knopf dann auf der Welt war und ich ziemlich zeitnah gemerkt habe, wie schnell sich der Windeleimer und entsprechend auch die Mülltonne draußen füllen, wurde mir bald klar, dass ich das so nicht hinnehmen will. Zuallererst hatte ich das Geld im Hinterkopf, aber auch den ökologisch […]

lesen

10 November 2017

Der Kokadi Onbu

Testbericht Kokadi Onbu

[…] Besonders bei schwangeren Frauen kann diese Trage große Entlastung verschaffen, weil durch den fehlenden Bauchgurt hier kein Druck entsteht. Dafür liegt aber das gesamte Gewicht auf den Schultern, was allgemein schneller zu Nackenverspannungen führen kann […] Dabei war die dicke Po […]

lesen

7 November 2017

Ein Teil des Logos von Stephanie Wordtmanns Schlafberatung

Eine Schlafberaterin stellt sich vor

...Schon zum gefühlten hundertsten Mal stehe ich auf, gehe erschöpft die Treppe hoch, betrete das Zimmer meines 6 Monate alten Sohnes und nehme ihn weinend aus dem Bett. Ich setzte mich mit ihm in den Sessel neben seinem Kinderbett. Aus Weinen wird ein Schluchzen und schon hat er sich wieder beruhig […]

lesen