Familienbegleitung
Natalie Clauss

1000 Fragen an mich selbst - Teil 1

erschienen

Ich habe in letzter Zeit auf verschiedensten Blogs immer wieder von den 1000 Fragen an mich selbst gelesen. 1000 Fragen, das klingt ganz schön viel! Die Bloggerin Johanna von Pinkepank hat damit angefangen, um sich selbst besser kennen zu lernen. Das klingt interessant. Und auch irgendwie anstrengend. Ich bin wohl etwas spät dran, die meisten Blogger/innen sind wohl schon bei Teil 12 oder so, aber auch ich wollte mir nun diese Fragen stellen und euch daran teilhaben lassen.

Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan?

Das fängt richtig gut an, denn diese Frage kann ich nicht beantworten. Ich war gestern zum ersten Mal zum Tragehilfen-Einstellen beim Kanga, zählt das?!

Mit wem verstehst du dich am besten?

Diese Frage ist einfach. Mit meinem Mann. Er ist der einzige Mensch, der mich in jeder Situation versteht, ohne dass ich auch nur ein Wort sagen muss.

Worauf verwendest du viel zu viel Zeit?

Ich lasse mich zu gerne stressen von Dingen, die ich nicht ändern kann. Es wäre sehr viel einfacher, wenn ich damit nicht so viel Zeit verbringen würde.

Über welche Witze kannst du richtig laut lachen?

Klingt bescheuert, aber ich mag Witze nicht. Humor und komische Situationen entstehen einfach so, ohne dass ich dafür etwas auswendig lernen müsste.

Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst?

Meistens ja. Bei meinem Mann stört es mich wenig, aber sonst schon. Ich fühle mich dann angreifbar und verletzlich.

Woraus besteht dein Frühstück?

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Momentan esse ich morgens meist Früchtemüsli mit Hafermilch. Sonst habe ich viel lieber etwas Süßes gefrühstückt, aber momentan habe ich den Zucker bewusst etwas reduziert. Alles eine Sache der Gewohnheit.

Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben?

Meinem Sohn, zum Abschied im Kindergarten.

In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter?

Diese Frage finde ich ziemlich schwierig. Ich denke, dass ich meiner Mutter in einigen Sachen sehr ähnlich bin. Auf jeden Fall kann ich schonmal äußerlich nicht leugnen, dass ich ihre Tochter bin. Und auch sonst in eigenen Verhaltensweisen, die ich mir nicht immer bewusst mache.

Was machst du morgens als erstes?

Das ist ziemlich unterschiedlich. Meist kuschel ich noch mit meinem Sohn und auch sonst bleibe ich gerne noch ein paar Minuten liegen bis ich aufstehe und frühstücke.

Kannst du gut vorlesen?

Ich denke schon. Ich lese eigentlich gerne vor, wobei ich manchmal sehr pinibel bin und mich sehr bemühe richtig vorzulesen, eigentlich total blöd.

Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt?

Ehrlich gesagt, weiß ich das nicht. Ich vermute, dass ich irgendwann im frühen Grundschulalter damit aufgehört habe.

Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen?

Mein Traum ist es, dass ich mit meiner Familie irgendwann im eigenen Haus lebe. Ein langweiliger Traum sicher für viele. Für mich bedeutet es Ruhe, Freiheit und Sicherheit.

Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne?

Manchmal wäre ich gerne weniger emotional oder selbstbewusster.

Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen?

Wir haben keinen Fernsehanschluss, aber wir schauen viel über Netflix. Ich liebe viele Serien dort, da kann ich mich nicht entscheiden. In letzter Zeit hat mir "Haus des Geldes" sehr gut gefallen.

Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen?

Ein richtiger Vergnügungspark… das kann ich nicht sagen, ist wohl schon etwas länger her. Falls der Tierpark Thüle auch dazu zählt, dann vor ungefähr 2 Jahren. Wir waren aber mehr wegen der Tiere dort.

Wie alt möchtest du gerne werden?

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Diese Frage finde ich unglaublich schwierig. Das hängt für mich von so vielen Faktoren ab. Bin ich alleine? Lebe ich mit meinem Mann zusammen? Sind die Kinder in der Nähe? Bin ich weitestgehend gesund? Bin ich zufrieden? Ich kann die Frage so also leider nicht beantworten.

An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück?

Schwarzwald 2015. Es war unser erster gemeinsamer Urlaub zu dritt und unser einziger bisher. Es war eine schöne, entspannte Zeit so ganz ohne Handyempfang und nur wir für uns.

Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an?

Wohl irgendwie herzzerreißend?! Ich weiß es (zum Glück) nicht mehr so genau.

Hättest du lieber einen anderen Namen?

Nein, ich denke nicht. Nur die Schreibweise ist manchmal etwas anstrengend.

Bei welcher Gelegenheit hast du an dir gezweifelt?

Ich zweifle (leider) ziemlich oft an mir. Ich suche die Schuld gerne bei mir, auch wenn ich das anderen gegenüber nicht immer zugebe. Und auch wenn ich ganz rational gesehen weiß, dass die Situation auch nicht von mir abhängig war. Letztendlich habe ich in meinem noch recht kurzen Leben schon recht viel erreicht, viel überstanden und letztlich überlebt. Ich sollte weniger an mir zweifeln, aber ganz so einfach ist das eben nicht.

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