Familienbegleitung
Natalie Clauss

1000 Fragen an mich selbst - Teil 12

erschienen letzte Änderung

Jetzt ist meine kleine Tochter schon 6 Tage alt und die Zeit verging mal wieder wie im Flug. Die Fragen hatte ich allerdings schon vorher beantwortet. Also hier der nächste Teil mit weiteren 20 Fragen, die ich mir selbst gestellt habe.

Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick?

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Nein, eigentlich nicht. Ich glaube, dass man sich direkt sympathisch sein kann, aber ob da auch eine Freundschaft bzw. Vertrauen entsteht, muss sich meiner Meinung nach erst zeigen.

Gönnst du dir selbst regelmäßig eine Pause?

Ich versuche es, besonders im Moment. Aber das ist manchmal gar nicht so einfach, wenn die To-Do-Liste im Kopf gefühlt endlos ist.

Bist du jemals verliebt gewesen, ohne es zu wollen?

Ja. In der Pubertät war ich gefühlt ständig "verliebt" ohne es zu wollen. Im Nachhinein würde ich aber eher sagen, dass es sich mehr um Schwärmereien gehandelt hat.

Steckst du Menschen in Schubladen?

Ich gebe mir große Mühe es nicht zu tun, aber es gelingt mir nicht immer. Wenn ich darüber spreche oder nachdenke, gehe ich aber bewusst noch mal einen Schritt zurück und frage mich, was ich wirklich weiß und meistens stimmt es einfach nicht, was wir uns so dazudichten ohne es zu wollen.

Welches Geräusch magst du?

Das ist abhängig von der Situation. Meistens mag ich das Prasseln des Regens auf die Dachschrägen oder das Rascheln der Blätter im Wind. Meeresrauschen finde ich manchmal auch sehr entspannend, aber wirklich nicht immer.

Wann warst du am glücklichsten?

Im Allgemeinen in der Zeit seit ich meinen Mann kennengelernt habe und nochmal mehr seit mein Sohn auf der Welt ist. Einen speziellen Moment kann ich aber nicht nennen.

Mit wem bist du gern zusammen?

Mit meiner kleinen und auch größeren Familie und natürlich meinen Freunden.

Willst du immer alles erklären?

Ich habe oft das Gefühl mich rechtfertigen zu müssen und dann möchte ich mich auch erklären. Häufig muss ich das aber gar nicht bzw. es sind einfach nur Missverständnisse in der Kommunikation, wobei ich mich viel zu schnell angegriffen fühle.

Wann hast du zuletzt deine Angst überwunden?

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Als ich zur Geburtsplanung ins Krankenhaus gegangen bin. Es ist nur eine Notfallmaßnahme, falls irgendwas bei der Hausgeburt nicht klappen sollte, aber es hat mich wirklich viel Überwindung gekostet. Und auch im Nachhinein finde ich es schrecklich dort gewesen zu sein.

Was war deine größte Jugendsünde?

Ähm, das ist mir jetzt doch etwas privat. Ich habe die Frage für mich aber beantwortet. ;)

Was willst du einfach nicht einsehen?

Gute Frage. Ich habe jetzt ein paar Minuten darüber nachgedacht, aber mir fällt einfach nichts ein.

Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig?

"So dumm und Gomorra" Ich habe keine Ahnung, wie dieses Wortspiel entstanden ist, aber das ist das Einzige, was mir dazu einfällt. Das erzählt aber auch nur mein Mann gerne mal.

Welchen Tag in deinem Leben würdest du gerne noch einmal erleben?

Meine Hochzeit. Es war mit einer der schönsten Tage in meinem Leben!

Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld?

Mehr Zeit. Definitiv! Ich würde gerne so viele Sachen machen. Aber ich muss einfach Prioritäten setzen. Das nervt manchmal.

Würdest du gern in die Zukunft schauen können?

Nein. Ich lebe lieber den Moment. Klar, manchmal wüsste ich gerne, was dann und dann passiert. Aber im Allgemeinen finde ich es gut, dass ich nicht weiß, was kommt. Wäre doch auch langweilig, oder?!

Kannst du gut deine Grenzen definieren?

Die Frage ist für mich gar nicht so einfach zu beantworten, wie sie klingt. Ich denke, dass ich meine Grenzen sehr gut wahrnehmen kann. Und doch gehe ich in manchen Situationen darüber hinaus. Und ich glaube auch, dass es manchmal gar nicht anders möglich ist, weil ich nur so meinen Horizont erweitern kann. Nur so kann ich an Situationen wachsen und lernen, denn manchmal schränken mich meine Grenzen auch ein, wie mir mal jemand gesagt hat. Aber es ist nicht einfach zu erkennen, wo es dann wirklich zu viel ist.

Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten?

Ja.

Hast du einen Tick?

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Das müsste ich meinen Mann fragen. Spontan fällt mir nichts ein.

Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme?

Glück ist für mich eindeutig eine Momentaufnahme. Ich denke, wer Glück als Ziel hat, vergisst dabei zu leben und verpasst viele, viele glückliche Momente.

Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen?

Mit meiner Familie.

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