Familienbegleitung
Natalie Clauss

1000 Fragen an mich selbst - Teil 4

erschienen

So langsam merke ich, dass ich mich durch diese teilweise so banalen Fragen tatsächlich mehr mit mir selbst auseinander setze. Ich mache mir viele alltäglichen Sachen dadurch das erste Mal überhaupt bewusst. Und ich bin sehr gespannt, was da noch so passiert. Hier könnt ihr die Fragen 61 bis 80 lesen.

Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?

Ich glaube, dass sowohl unser Körper als auch unsere Seele (was auch immer das genau sein mag) vergänglich sind. Ich glaube, dass auch unsere Seele aus kleinsten Nanopartikelchen besteht, die sich nach unseren Tod teilen und neu zusammensetzen.

Auf wen bist du böse?

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Gerade in diesem Moment, auf niemanden, denke ich. Ich bin nur ziemlich erschöpft.

Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln?

Nein. Ich fahre generell auch selten Auto. Hauptsächlich fahre ich zu Beratungen oder zum Einkaufen.

Was hat dir am meisten Kummer bereitet?

Das ist ziemlich schwierig zu sagen. Der Tod meiner Tanten hat mich sehr viel beschäftigt und das tut er auch immer noch immer mal wieder.

Bist du das geworden, was du früher werden wolltest?

Hmm, es war wohl nicht mein erster Wunschberuf. Aber nachdem das Medizinstudium für mich (zumindest erstmal) innerlich keine Option mehr war, wollte ich recht schnell die Ausbildung zur Ergotherapeutin machen. Ganz früher wollte ich aber auch mal Architektin werden. So im Nachhinein bin ich froh, dass ich das nicht studiert habe.

Zu welcher Musik tanzt du am liebsten?

Ich tanze ungerne alleine und da mein Mann nicht gerne tanzt, habe ich schon seit gefühlt Ewigkeiten nicht mehr getanzt. Wenn es zur Stimmung passt, kann ich zu fast jeder Musik tanzen, außer Techno oder sowas.

Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr?

Ich schätze Geduld und Vertrauen. Ich weiß, dass ich sehr verschlossen und schwierig sein kann. Beides hilft mir dann mich zu öffnen. Und bin dankbar, dass mein Mann diese Eigenschaft hat und mir so viel Vertrauen entgegen bringt.

Was war deine größte Anschaffung?

Ich glaube, es war mein Auto, dass ich gerade wieder verkaufen möchte. Wir suchen ein größeres Auto und so war es ein kurzes Vergnügen.

Gibst du Menschen eine zweite Chance?

Ja, fast immer. Aber es kann sehr lange dauern. Oft gebe ich auch noch viel mehr Chancen, weil ich einfach fast immer das Gute im Menschen sehe und wenn ich jemanden wirklich mag, kann ich auch ohne "Liebe" da etwas blind sein. Das hat mich schon so manches Mal ziemlich verletzt.

Hast du viele Freunde?

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Nein. Ich brauche nicht viele Freunde. Ich brauche Freunde, denen ich wirklich vertrauen kann und ich vertraue einfach nicht vielen Menschen. Dafür bin ich zu ängstlich.

Welches Wort bringt dich auf die Palme?

Behindert. Also nicht in Zusammenhang mit behinderten Menschen, sondern das Wort einfach so gedankenlos zu benutzen. Das ist doch keine Beleidigung. Oder wie kann eine Situation "behindert" sein? Sie kann bescheuert, stressig, nervig, anstrengend... was weiß ich was sein. Aber "behindert"?!

Wann warst du zuletzt nervös?

Vor dem Ultraschall bei meiner Frauenärztin letzte Woche. Am liebsten hätte ich gar keine Ultraschalluntersuchung gehabt, aber dann hätte ich keine Hebamme gefunden, die sich auf eine Hausgeburt einlässt.

Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause?

Meine Familie. Hauptsächlich tatsächlich meine Familie. Ich hätte fast behauptet, mit den beiden könnte ich mich überall wohl fühlen, aber das stimmt sicherlich auch nicht.

Wie informierst du dich über das Tagesgeschehen?

Ich schaue auf der Tagesschau Seite in Facebook. Oder mein Mann erzählt mir, was so passiert…

Welches Märchen magst du am liebsten?

Das kann ich gar nicht sagen. Ich mag ehrlich gesagt wenige Märchen, es ist oft so eine heile Welt, die gar nicht existieren kann. Und die ursprünglichen Fassungen waren auch viel grausamer.

Was für eine Art Humor hast du?

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Ich habe Humor? Das kann ich schwer beschreiben. Die ironischen Bemerkungen meines Mannes bekomme ich jedenfalls selten mit.

Wie oft treibst du Sport?

Wenn Yoga auch dazu zählt, mache ich tatsächlich fast täglich Sport. Yoga bringt mich runter. Ich freue mich, wenn ich nach der Geburt auch wieder bouldern gehen kann.

Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck?

Das kann ich nicht beantworten. Ich denke, dass ich oft sehr unscheinbar bin, aber ich kann das eben nicht beurteilen.

Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten?

Meine Familie. Sie ist mein Ruhepol, mein Leben, mein Alltag. Darauf kann ich nicht verzichten. Und auf meine Freunde. Denn wenn ich sie wirklich brauche, sind sie immer für mich da, egal wie oft wir uns letztendlich sehen.

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