Familienbegleitung
Natalie Clauss

Meine Schwangerschaft - 1. Monat

erschienen

Lieber Leser, Liebe Leserin, diese Blogreihe ist in der Gegenwartsform geschrieben. Das liegt daran, dass ich diese Artikel während meiner Schwangerschaft als eine Art Tagebuch monatlich verfasst habe. Inzwischen ist meine Schwangerschaft bereits vorüber und ich sammele im Wochenbett wieder Kräfte. Während dieser Zeit, soll dich diese Blogreihe begleiten. Und jetzt wünsche ich dir viel Spaß beim Lesen!


Hiermit beginne ich eine kleine Blogreihe zu meiner zweiten Schwangerschaft. Ich möchte dir alle vier Wochen berichten, was so passiert ist, wie ich mich fühle und wie es für mich ist, schwanger zu sein. Genau kann ich noch nicht sagen, wohin uns diese Reihe führen wird. Sicherlich aber zu einem neuen, kleinen Wunder.

Wir wollen ein Kind!

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Nachdem die OP's an meiner Sprunggelenksverletzung nun endlich vorüber waren, stand wieder diese eine Frage im Raum. Wollen wir noch ein Kind? Ja, definitiv! Wollen wir es jetzt? Ja, eigentlich schon. Wahrscheinlich würde es ohnehin nicht sofort klappen, so dachten wir. Ich wartete also sehnsüchtig auf meine Regel und die anschließenden fruchtbaren Tage. Da ich meinen Eisprung meist deutlich spüre, konnte ich diese fruchtbare Zeit mit ziemlicher Gewissheit festlegen. Ich war sehr aufgeregt, mein Mann eher weniger und so gerieten wir doch ab und zu aneinander.

Ich spürte nach dem Eisprung ein leichtes Ziehen im Unterleib, welches ich nicht genau definieren konnte. Ich vermutete, dass es tatsächlich direkt geklappt hatte und dass ich die Einnistung spürte. Im Nachhinein ist das natürlich schwierig zu sagen, aber der Zeitpunkt passt. Je näher der vermeindliche nächste Zyklus rückte, desto nervöser und angespannter wurde ich. So sehr wünschte ich mir, dass es doch geklappt hat. Gleichzeitig kannte ich dieses Gefühl im Unterleib und ich bildete mir ein, dass es auf eine Schwangerschaft hindeutete. Aber war das vielleicht doch nur Einbildung? Ein Wunschtraum? Ich musste warten. Und wer mich kennt, weiß: Ich hasse warten! Aber mir blieb nichts anderes übrig.

Jetzt schon testen?

Einen Tag bevor ich meine Periode bekommen sollte, machte ich einen Schwangerschaftstest. Ich konnte nicht mehr warten, obwohl ich wusste, dass ein negatives Ergebis noch nicht viel aussagen würde. Ich wartete und sah einen Strich im Kontrollfenster, im anderen Fenster war noch nichts zu sehen. Oder war das ein Schatten eines Strichs, der bedeuten würde, dass ich schwanger bin? Nein, oder doch? Ich war mir nicht sicher. Ich suchte besseres Licht und da war es deutlicher: Ich bin schwanger! Ja, es hat geklappt. Ich habe mich so sehr gefreut, mein Mann reagierte eher nüchtern. Später erzählte er mir, dass er noch Angst hatte. Angst, weil es noch so früh in der Schwangerschaft war und Angst, dass er in seiner Freude enttäuscht würde.

Aber erstmal ist alles gut. Wir sind schwanger!

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