Familienbegleitung
Natalie Clauss

Testbericht XKKO Höschenwindel (S)

erschienen

Eine Höschenwindel, die wir seit der Geburt unserer Tochter Mina nutzen, wird von einem tschechischen Hersteller produziert: Kikko. Dabei ist XKKO eine Marke dieses Herstellers.

Über den Hersteller

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Wie gesagt, handelt es sich bei Kikko neben XKKO und Anavy auch um einen Hersteller aus Tschenchien. Neben den Stoffwindeln gibt es von Kikko auch Stilleinlagen und andere Säuglingsartikel. Den Hersteller gibt es bereits seit dem Jahr 2000, dieser war zunächst aber hauptsächlich in Tschechien und der Slowakei bekannt. Mittlerweile ist Kikko deutlich gewachsen. Wie ich auf der Website lesen kann, ist außerdem eine eigene Tücherkollektion geplant.

Beschreibung der Windel

XKKO Höschenwindel S. Aufnahme der gesamten Windel, liegend auf einem weißen Untergrund. XKKO Höschenwindel S. Aufnahme der Windel von innen.

Wie unschwer zu erkennen ist, handelt es sich um eine Höschenwindel. Diese sind vollständig saugend und brauchen eine Überhose als Nässeschutz. Dafür eignen sich sowohl Schlupf-, als auch Snap- bzw. Klettüberhosen. Diese müssen aus PUL oder gefetteter Wolle sein und die Höschenwindel komplett umschließen.

Falls du dich fragst, wie das mit dem Fetten funktioniert, habe ich hier zum Thema Wolle fetten bereits eine detailierte Anleitung verfasst.

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Die Höschenwindel von XKKO ist in drei verschiedenen Größen erhältlich: S (4-6,5kg), M (6,5-11kg) und L (8,5-13,5). Die Windelgröße ist erkennbar an der Nahtfarbe. So hat die kleinste Größe bspw. eine orangene Naht. Die Kiloangaben habe ich vom Hersteller übernommen. Hier fällt auf, dass die Nutzungsbereiche verhältnismäßig klein sind.

Erhältlich ist die Windel in Deutschland u.a. bei die-besten-stoffwindeln.de und kostet dort 10,90€ in Gr.S. Damit gehört sie zu den günstigen Höschenwindeln.

XKKO Höschenwindel S. Detailaufnahme eines Beinbündchens. XKKO Höschenwindel S. Detailaufnahme des Rückenbündchens.

Geschlossen wird die Windel mit Druckknöpfen, wobei sie überlappend geknöpft werden können. An den Beinen und am Rücken ist die Windel gerafft. Dadurch soll sie eine gute Passform ermöglichen und das Auslaufen verhindern. Innen ist im vorderen Bereich eine Einlage fest vernäht.

Materialien

Das Material der Windel ist schnell beschrieben. Sie besteht zu 100% aus Biobaumwolle. Baumwolle ist beliebt wegen seiner Saugeigenschaften und ist insgesamt robust und pflegeleicht.

Im Test

XKKO Höschenwindel S. Meine Tochter trägt die Höschenwindel.

Wir haben die Höschenwindel von XKKO bereits genutzt, als meine Tochter noch keine 4kg wog. Auch etwas darunter passte sie ihr bereits sehr gut. Der Verschluss war von Anfang an relativ breit bei ihr. Die Windel wurde auch deutlich vor dem angegebenen Maximalgewicht von 6,5kg zu klein. Ich konnte sie schlicht nicht mehr schließen. Ich würde die Windel daher eher für schmale Babys empfehlen.

Die Windel haben wir hauptsächlich nachts benutzt. Die Saugkraft hat auch für diese lange Dauer gut ausgereicht. Meine Tochter hatte wenig Abdrücke von der Windel, sie schloß gut an den Beinen und an Bauch und Rücken ab, wobei wir sie, wie gesagt, nicht lange nutzen konnten.

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Genutzt haben wir in Kombination diverse Schlupfüberhose wie bspw. von disana (62/68) oder hu-da (S). Aber auch andere Überhosen wie die Snapüberhose Wizly von Winderzauberland passten gut über die getestete Höschenwindel.

Waschen und Trocknen

Laut Hersteller darf diese Windel bei bis zu 95 Grad Celsius gewaschen werden. Ich habe sie immer bei maximal 60°C gewaschen, wobei keinerlei Probleme auftraten. Die Struktur hat sich dabei dabei deutlich verändert und sieht jetzt "welliger" aus. Dadurch entsteht eine größere Oberfläche und die Windel kann mehr Flüssigkeit aufnehmen.

Beim Trocknen auf der Leine war von Vorteil, dass die Einlage nicht vollständig vernäht ist.

Fazit

Die Höschenwindel von XKKO (S) würde ich eher für schmalere Babys empfehlen. Sie ist eine günstige, saugstarke Wickelmöglichkeit für die Nacht. Bei vielen Babys wird sie sicherlich auch bereits ab Geburt passen.

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