Familienbegleitung
Natalie Clauss

1000 Fragen an mich selbst - Teil 11

erschienen

Je näher der Geburtstermin rückt, umso mehr setze ich mich auch noch einmal intensiv mit mir selbst auseinander. Ich finde immer noch, dass diese 1000 Fragen dafür eine gute Gelegenheit sind.

Wie gut kennst du deine Nachbarn?

Eher wenig. Wir grüßen uns und mit einem Nachbarn reden wir auch etwas mehr und wir haben mehr Kontakt zu ihm. Zu einer weiteren Nachbarin haben wir bzw. ich ebenfalls etwas mehr Kontakt, weil sie die gleiche Ausbildung macht, aber sonst eben ziemlich wenig.

Hast du oft Glück?

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Ja, ich würde schon sagen. Beim Spielen habe ich v.a. viel Glück, aber sonst würde ich sagen, dass ich im Leben schon oft sehr viel Glück hatte. Oder ist es Schicksal?! Wer weiß…

Von welcher Freundin unterscheidest du dich am meisten?

Das kann ich gar nicht sagen. Ich habe mit meinen Freundinnen sehr viele Gemeinsamkeiten und glaube, dass ich ihnen deshalb so sehr vertraue. Hier ist auch immer die Frage, in Bezug auf was wir uns unterscheiden.

Was machst du anders als deine Eltern?

Ich mache die Dinge anders, die ich bei meinen Eltern nicht verstanden habe oder nicht verstehe. Ich versuche es zumindest. Manchmal ist das gar nicht so einfach. Ich möchte hier nicht näher auf diese Frage eingehen.

Was gibt dir neue Energie?

Der Gedanke an meine Familie und an das, was ich erreicht habe.

Warst du in der Pubertät glücklich?

Selten. Die Pubertät war in vielerlei Hinsicht eine sehr schwierige Zeit für mich.

Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht?

Ähm… vermutlich irgendwann kurz nach dem Abi. Es ist also schon etwas länger her. Heute hätte ich auch gar keine Kraft mehr dazu.

Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen?

Das ist wirklich eine gute Frage. Momentan beschäftige ich mich viel mit dem Baby in meinem Bauch und der Geburt.

Blickst du dich oft um?

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Leider blicke ich mich viel zu selten um. Ich glaube, dass ich (und viele andere Menschen auch) sehr festgefahren bin und häufig mit Scheuklappen durch die Welt gehe. So kommt es zu vorschnellem Urteilen und zu Missverständnissen. Natürlich können wir nie eine Situation in seiner Gesamtheit überblicken. Aber ich würde mir wünschen, dass ich häufiger versuchen würde, auch andere Blickwindel zu betrachten und vielleicht auch mehr zu hinterfragen. Hinter einem Verhalten steht immer ein Gedanke und eine Intention. Und ich vergesse dabei zu oft, dass andere Menschen einfach nicht ich sind, sondern ganz anders, in ihrer Persönlichkeit und ihren Erfahrungen.

Was wissen die meisten Menschen nicht über dich?

Da gibt es viele Sachen. Ich würde sagen, dass sehr viele Menschen sehr wenig über meine Vergangenheit wissen. Aber das ist auch gut so.

Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit?

Über das Programmieren. Ich bin ständig genervt, wie viel Zeit er damit verbringt und vergesse dabei, wie wichtig es ihm ist und dass er wannanders nunmal keine Zeit dafür hat. Dennoch würde ich oft gerne mehr Zeit mit ihm wirklich gemeinsam verbringen.

Worauf freust du dich jeden Tag?

Hmm… ich denke, dass es nicht jeden Tag gleich ist.

Welche Freundschaft von früher fehlt dir?

Ich glaube, dass es einen Grund hat, wenn Freundschaften sich verlaufen. Bei manchen Freundschaften finde ich es sehr schade, bei anderen hat sich aber herausgestellt, dass wir unterschiedliche Definitionen von Freundschaft haben. Solche Freundschaften brauche ich einfach nicht mehr.

Wie gehst du mit Stress um?

Meistens sehr produktiv, dass ich dann wirklich versuche alles schnell abzuarbeiten, wobei ich dabei wirklich sehr angespannt und auch reizbar bin. Ich solchen Fällen ist es also besser, wenn ich entweder in Ruhe gelassen werde oder irgendwie entstresst werde. Ich selbst schaffe das Entstressen nicht immer sonderlich gut.

Gibst du dich gelegentlich anders, als du bist?

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Nein. Oder sagen wir so, ich gebe mir Mühe, es nicht zu tun. Ich habe das früher viel zu oft gemacht und hat mir nichts gebracht.

In welchen Punkten gleichst du deinem Vater?

In vielerlei Hinsicht, was den Essensgeschmack betrifft und vermutlich auch in Bezug auf Emotionalität und Impulsivität.

Kann man Glück erzwingen?

Nein, niemals.

Welcher Streittyp bist du?

Wenn mich etwas wirklich bewegt, werde ich schnell laut oder verlasse den Raum, weil ich es nicht aushalte. Nicht besonders konstruktiv.

Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter?

Nein. Ich bin zwar kein richtiger "Morgenmuffel", aber meistens habe ich morgens nicht die beste Laune.

Wie klingt dein Lachen?

Das sollte vielleicht jemand beurteilen, der mich gut kennt…

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