Familienbegleitung
Natalie Clauss

10 Tage Stoffwindeln - Meine Erfahrungen mit Stoffwindeln

erschienen am

Auf Facebook und Instagram gab es vor Kurzem, die Aktion 10 Tage Stoffwindeln von Stoffwindelguru und Alicia und die Stoffwindeln. Leider habe ich zeitlich nicht geschafft, jeden Tag pünktlich etwas zum entsprechenden Thema zu schreiben. Deshalb gibt es meine 10 Tage Stoffwindeln hier einmal im Schnelldurchlauf.

Tag 1: Stelle dich vor

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Ich bin Natalie und in erster Linie Mama von zwei Kindern. Wir leben zusammen im niedersächsischen Oldenburg. Viele, die mich gut kennen, würden mich wohl als kleinen Sturkopf bezeichnen. Wenn ich etwsa will, ziehe es durch. Außerdem würde ich mich auch eher als ruhigen Menschen bezeichnen.

Ansonsten habe ich mich nach der Geburt meines Sohnes viel mit verschiedenen "artgerechten" Themen auseinandergesetzt: Tragen, Stillen, Stoffwindeln, Familienbett, … Letztenlich habe ich dann verschiedene Aus- und Weiterbildungen in diesem Bereich gemacht, sodass ich nun Trageberatung, Stoffwindel- und Windelfreiberatung, sowie Stillbegleitung und Babymassage in Oldenburg anbiete. Weitere Angebote sind geplant, aber mein Kopf ist, wie immer, voll und ich muss erst mal alles sortieren.

Hauptberuflich bin ich eigentlich Ergotherapeutin und möchte ab Oktober, wenn alles klappt, auch wieder als Ergotherapeutin arbeiten.

In meinen Artikeln "1000 Fragen an mich selbst" (hier muss ich unbedingt mal wieder weitermachen) erfährst du sonst noch mehr über mich.

Tag 2: Dein Anfang

Puh, unser Stoffwindelanfang war gar nicht so einfach. Es hat ziemlich lange gedauert. Vor der Geburt meines Sohnes habe ich mich gar nicht damit auseinandergesetzt. Da hatte ich ganz andere Gedanken im Kopf. Nach der Geburt stieß ich auf relativ viel Widerstand, sodass wir bei ihm tatsächlich erst mit einem Jahr mit unseren ersten Stoffwindeln wickelten.

Bei meiner Tochter war dann die Sicherheit da, sodass wir bereits ab Geburt Stoffwindeln als Backup für die Windelfrei-Methode nutzten. Das hat von Anfang an super geklappt. Einfach auch, weil wir mittlerweile ausreichend Erfahrung hatten sammeln können.

Tag 3: Lieblingswindel

Das kann ich gar nicht beantworten. Ich habe keine Lieblingswindel. V.a. weil ich die Stoffwindeln nur noch als Backup nutze. Ich mag bspw. die Emilino-Wollsnap Überhose oder die Windeln der Windelmanufaktur. Ich bin da aber ziemlich flexibel.

Tag 4: Totaler Fail

Totaler Fail war sicherlich, dass ich mich vor der Geburt meines Sohnes so überhaupt nicht mit dem Thema Stoffwindeln auseinander gesetzt habe. Wobei ich auch weiß, dass zu der Zeit einfach anderes Priorität hatte.

Ansonsten waren auch die ersten Windeln, welche wir kauften, ein totaler Fail. Wir kauften gebraucht ein, wohl ziemlich altes, Paket Lotties Höschenwindeln mit PUL-Überhosen. Die Windeln waren unglaublich dick und steif. Nachts reichte die Saugkraft nicht und tagsüber waren sie so dick, dass sie meinen Sohn in der Bewegung einschränkten. Wir wechselten daher schnell zu anderen Windeln.

Tag 5: Lieblingseinlage

Definitiv der Ikea-Waschlappen. Super günstig und flexibel. Die Saugkraft reicht uns als Sicherheit gut aus, sodass wir wenig anderes nutzen.

Tag 6: Nachtwindel

Nachts halte ich momentan nicht ab, weshalb ich meist Höschenwindeln mit Schlupfüberhose bei meiner Tochter verwende. Bei den Höschenwindeln mag ich bspw. Bamboozle von Tots Bots oder die Bambusvariante von hu-da. Auch die FlatWrap Windel von Glückswindel finden wir super. Als Überhose mag ich am liebsten den Wollschlupf von disana.

Tag 7: Unterwegs

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Es kommt drauf an, wo wir unterwegs sind. Wenn ich gut abhalten kann, nutze ich nichts anderes als zu Hause. Ansonsten nehme ich auch gerne mal eine AIO oder einen Prefold als Einlage in einer Überhose. Aber auch da bin ich wirklich flexibel.

Tag 8: Wickelplatz

Wir haben keinen festen Wickelplatz. Auch hier bin ich total flexibel und wickel dort, wo es gerade passt. Den Wickeltisch haben wir abgebaut, als meine Tochter zwei Monate alt war, weil wir dort so gut wie nie gewickelt haben. Meist ist es auf dem Boden oder auf dem Bett. Über Rückenschmerzen kann ich bisher dennoch nicht klagen.

Tag 9: Wolle oder PUL

Ich glaube langsam wird es langweilig, aber ich nehme das, was gerade da ist. Ich finde beide Materialien haben ihre Vor- und Nachteile. Ich mag, dass Wolle so atmungsaktiv ist und selten gewaschen werden muss. Dafür ist es dann mit dem Fetten etwas aufwändiger, als sie eben nur in die Waschmaschine zu stecken.

PUL ist simpel beim Waschen und kleinere Verschmutzungen lassen sich leicht auswaschen. Da ich momentan irgendwie unter chronischem Zeitmangel leide, ist das gerade ganz praktisch.

Tag 10: Klett oder Snaps

Als wir mit Stoffwindeln angefangen habe, habe ich Klett bevorzugt, weil es bei der Umstellung von Wegwerfwindeln dann eben weniger Unterschiede gibt. Gleichzeitig konnte mein Sohn Klett teilweise recht schnell öffnen, was nicht immer so praktisch war. In dieser Zeit war ich über Druckknöpfe doch sehr dankbar.

Bei meiner Tochte mochte ich anfangs lieber Klettverschlüsse. Diese gingen für mich schneller zu öffnen, was ich als praktischer zum schnellen Ausziehen und Abhalten empfand. Mittlerweile ist es mir ziemlich egal, weil sie meist auf Signal ausscheidet, sodass der kurze Zeitunterschied nicht schlimm ist. Das Einzige, was ich manchmal nervig finde, sind Windeln mit drei Druckknöpfen auf jeder Seite. Für nachts geht das, aber tagsüber ist mir das meist zu viel.

So, das waren meine 10 Tage Stoffwindeln einmal im Schnelldurchlauf. Wie ist das bei dir? Was bevorzugst du zum Wickeln?

Bildquelle:

Das Titelbild kommt von unsplash.com.

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